Niedersachsen

Hildesheim

Aktuelle Entwicklung zur geplanten Nordumgehung Hildesheim

Völlig überraschend haben viele Bürgerinnen und Bürger der Stadt Hildesheim, so auch der VCD und der Ortsrat Himmelsthür, aus der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung am 13. und 14 Mai 2014 von einem neuen Anlauf erfahren, die Planungen zur Nordumgehung Hildesheim zu reaktivieren.

Die beiden Zeitungsartikel aus der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung vom 13. Mai und 14. Mai 2014 geben einen ersten Überblick über die Planung und die Hintergründe.

Die Hildesheimer Kreisgruppe des VCD ist sehr verärgert darüber, dass die Uralt-Planung der Nordumgehung nach vielen Jahren jetzt wieder aus der Schublade geholt werden soll und brachte dies auch durch eine fundierte Presseinformation am 15. Mai 2014 zum Ausdruck.

Auf der am 12.11.2014 stattgefundenen Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Bauen, Umwelt und Verkehr kam das ans Tageslicht, was schon viele vermutet hatten.

Die Landesbehörde für Straßenverkehr meldete im September 2013 eine Variante mit einer gegenüber der ursprünglichen Variante veränderten Linienführung für den Bundesverkehrswegeplan beim Bund an. Die neue Variante wurde notwendig, weil die alte Variante z.T. durch das FFH-Gebiet "Haseder Busch, Giesener Berge, Gallberg, Finkenberg", ein Schutzgebiet nach EU-Recht, führte und von Brüssel nicht akzeptiert wurde.

Die Stadt wurde bereits im Februar 2013 über die neuen Absichten der Landesbehörde informiert. Die Stadt hat es aber versäumt, den Rat und die Bürger frühzeitig über den veränderten Trassen-Verlauf der Nord-Umgehung zu informieren.

Am 2. Dezember kommt Olaf Lies, niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr im Kabinett von Stephan Weil, in die Aula der Realschule Himmelsthür auf Einladung des SPD-Stadtverbandes.

Eine gute Möglichkeit nochmals deutlich zu machen, wie überflüssig und schädlich die Nord-Umgehung auch unter Berücksichtigung der immensen Eingriffe in Natur und Landschaft, die ein derartiges Vorhaben hervorrufen würde, insgesamt ist.

Weitere Hintergrundinformationen und wie Bernd Lynack, Vorsitzender der Hildesheimer SPD, die Situation einschätzt, lesen Sie im Zeitungsartikel in unserem Presseteil.

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