Niedersachsen

Hildesheim

Wie schätzt Oberbürgermeister Ingo Meyer eigentlich die Stickstoffdioxidbelastung in Hildesheim ein?

Oberbürgermeister Ingo Meyer hat Anfang Februar die Hälfte seiner achtjährigen Amtszeit hinter sich. Zeit also, mal eine Zwischenbilanz zu ziehen.

Die Hildesheimer Allgemeine Zeitung nahm dies zum Anlass, ein ausführliches Interview mit OB Meyer zu führen und dies am 02.01.2018 auf zwei ganze Zeitungsseiten (allerdings mit großen Überschriften und Fotos) zu veröffentlichen. Der Artikel hatte die Überschrift "Wir sind noch nicht da, wo ich hin will." Der Satz verdeutlicht den Tatendrang des OBs und zeigt auch ein gewisses Bewusstsein für die Probleme, die es in Hildesheim nun mal gibt.

Aber was mussten die Leser und Leserinnen am Ende der ersten Seite zu der Stickstoffbelastung in Hildesheim lesen?

Ja, wir müssen reagieren. Aber man sollte nicht so tun, als ob wir in Hildesheim ein Riesenproblem hätten. Der Grenzwert (Anmerkung: 40µg/m3) ist zudem gegriffen. In bestimmten Bereichen darf man sogar bei 950 µg arbeiten.”

Diese Aussage konnte der VCD so natürlich nicht unkommentiert lassen. In einem offenen Brief an den OB Ingo Meyer gibt der VCD Nachhilfe hinsichtlich der geltenden Stickstoffdioxidgrenzwerte sowie deren Bedeutung und fordert den OB auf, seine Argumentationsweise in Zukunft zu überdenken und an sachliche und rechtliche Rahmenbedingungen anzupassen.

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