Niedersachsen

Gefahr durch Schutzstreifen?

VCD WolfenbüttelProblematischer Schutzstreifen "Im Kalten Tale"

5. Oktober 2015

Pressemitteilung zu Fahrradschutzstreifen

"Die Streifen helfen niemandem". "Kritik und Uneinigkeit über Fahrradschutzstreifen". "Stadt prüft alle Schutzstreifen".  Das sind aktuelle Schlagzeilen in der örtlichen Presse.
„Kein Wunder", so Martin Zimmermann, VCD-Vorstandsmitglied des Kreisverbandes Wolfenbüttel, "die Vor- und Nachteile des sogenannten Schutzstreifens, auch Angebots- oder Suggestivstreifen genannt, werden von jedem einzelnen  unterschiedlich gesehen. Wenn diese eine aus unserer Sicht notwendige Mindestbreite von 1,50 m  aufweisen, könnten sie eventuell einen gewissen Schutz für Radfahrer bieten“.
Diese Breite aber, so Vorstandskollege Manfred Kracht, müsse  unbedingt mit einem Abstand zum Gehweg, zur Gosse, der Fahrradlenkerbreite und dem Mindestabstand zu parkenden Autos beachtet werden. „Autofahrer richten sich oft an dem Schutzstreifen aus und unterschreiten  den Mindestabstand von 1,50 beim Überholen“. So entspräche die Breite des bergaufführenden Streifens auf der Salzdahlumer Straße nicht den gesetzlichen Anforderungen. „Im Bereich von Parkplätzen muss der Streifen unterbrochen werden. Das trifft auch auf den Angebotsstreifen auf der Dr.-Heinrich-Jasper-Straße zu. Am Rosenwall ist auf einen Schutzstreifen zu verzichten“, fordert Kracht.
Im Kalten Tale sei der Schutzstreifen nicht das geeignete Mittel. „Ich kenne die Situation aus eigener Erfahrung. In den letzten 17 Jahren bin ich ca. 7 000 mal mit dem Fahrrad das Kalte Tal hoch und hinunter gefahren. Seit Anlegung des Schutzstreifens gibt es mehr und mehr kritische Situationen für Radfahrer. Hier hilft nur eine Anpassung der Geschwindigkeiten der Auto- und Radfahrer - damit meine ich die Einrichtung einer Tempo-30-Zone! Auch für den Rosenwall erscheint es mir als die zielführende Maßnahme“. Nur so könne das Unfallrisiko gemindert werden,  stellt Zimmermann fest.

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