Niedersachsen

Wolfenbüttel

Leserbrief zum Projekt "Auno Domo"

Martin Zimmermann begrüßt das Projekt "Auno Domo" zur Verbesserung der Mobilität auf dem Land.

Leserbrief vom 19.12.2018 zum Artikel "Ländliche Mobilität: Nachbarn organisieren sich per WhatsApp" in der Wolfenbütteler Zeitung vom 10. Dezember 2018

Ja, prima.Das Projekt Auno Domo ist in Niedersachsen schon ein Leuchtturmprojekt. Schön, dass der Landkreis Wolfenbüttel die Dringlichkeit des Themas "Mobilität auf dem Land"  erkannt und ein zukunftsweisendes Projekt auf die Beine gestellt hat und fördert. Noch ist es in der Fläche wohl so, dass eine ausreichende Mobilität durch Verwandte und Bekannte gewährleistet werden kann. Aber wie lange denn noch?
Immer mehr Menschen zieht es in die Städte, bzw. deren Speckgürtel. Und dann brauche ich für etliche Dörfer, die halt eben nicht im Speckgürtel liegen, innovative Modelle, wie unterschiedliche Mitfahrsysteme, car sharing oder Leih-Pedelec. Allerdings muss immer beachtet werden, dass nur ein Angebot eine Nachfrage schaffen kann. Auch könnte z.B. ein immer wieder verlässlicher verkehrender Apotheken-Lieferdienst mit in die Mobilitätskette eingebunden werden.

Eine weitere Form, um Mobiltätswünsche auch in abgelegenen Gegenden zu erfüllen, ist der EcoBus. Fahrtwünsche buchen die Fahrgäste vor Fahrtbeginn über App, Internet oder Telefon. Verschiedene Fahrtwünsche mit ähnlichem Start und Ziel können kombiniert werden. Anders als beim Linienverkehr muss sich der EcoBus nicht an Linien oder Fahrpläne halten, sondern bedient alle Fahrtanfragen im Bediengebiet umsteigefrei zu jeder gewünschten Zeit. Natürlich nur in einer gewissen Bedienzeit. Die Kunden sind quasi selbst die Haltestelle. Momentan läuft ein Pilotprojekt durch den Regionalverband Großraum Braunschweig im Landkreis Goslar. Auf die Ergebnisse kann man  gespannt sein.

Martin Zimmermann, Wolfenbüttel

in kursiv: nicht publizierter Text des Leserbriefs

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