Niedersachsen

Wohnortmobilität, Verkehrspolitik

Arbeitsminister Heil plant Recht auf Homeoffice

Arbeitsminister Hubertus Heil möchte ein Gesetz zum Recht auf das Arbeiten von zu Hause bis Herbst diesen Jahres umsetzen. So soll es allen, bei denen es der Arbeitsplatz zulässt, auch nach der Corona-Krise ermöglicht werden, im Homeoffice zu arbeiten. Nach ersten Schätzungen ist der Anteil der im Homeoffice Arbeitenden von 12% auf 25% gestiegen.

Auch Finanzminister Olaf Scholz sieht im Homeoffice eine echte Errungenschaft in der heutigen Zeit, die nach der Corona-Pandemie nicht wieder abgebaut werden sollte.

Der VCD-Niedersachsen kann sich dem nur anschließen. Nicht nur, dass mehr Zeit für Familie und Freizeitaktivitäten bliebe, wenn die Fahrtwege wegfielen, eine höhere Verkehrsvermeidung käme auch der Umwelt zugute.

Fragwürdig ist in diesem Zusammenhang auch, ob bei weniger Verkehr geplante Straßenneubauprojekte überhaupt weiter voran getrieben werden sollten. Der VCD-Niedersachsen fordert daher eine erneute Überprüfung der Notwendigkeit von Autobahnneubauplanungen, wie z. B. A 20 und A 39.

Der VCD-Niedersachsen begrüßt zudem eine mit dem verringerten Fahraufkommen  einhergehende erhöhte Sicherheit der Verkehrsteilnehmenden. So ist die Zahl der Autounfälle lt. Aussage der Versicherungsunternehmen um bis zu 50% zurück gegangen. Die jetzige Schadensminderung stellt eine spürbare Entlastung für die Versicherungen dar, die in einigen Fällen auch an Versicherte weitergegeben wird.

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