VCD Niedersachsen Nachrichten http://niedersachsen.vcd.org en-gb VCD vor Ort Mon, 20 Apr 2026 20:21:45 +0200 Mon, 20 Apr 2026 20:21:45 +0200 TYPO3 EXT:news news-20640 Fri, 17 Apr 2026 09:47:01 +0200 VCD setzt sich in Bundestagsanhörung für besseren Bahnverkehr zwischen Hannover und Hamburg ein /startseite/detail/vcd-setzt-sich-in-bundestagsanhoerung-fuer-besseren-bahnverkehr-zwischen-hannover-und-hamburg-ein  

„Unsere Position ist klar: Um mehr Verkehr auf der Schiene und eine bessere Anbindung Niedersachsens mit dem Deutschlandtakt zu erreichen, braucht es diese Neubaustrecke. Gerade die aktuelle fossile Preiskrise zeigt uns, wie wichtig eine leistungsfähige Bahninfrastruktur für den Umstieg vom Auto auf die Bahn ist.“, so Kay Rabe von Kühlewein.

In dem von der DB vorgeschlagenen Neubau sieht der VCD die einzige Möglichkeit, den zweigleisigen Schienen-Engpass zwischen Hamburg und Hannover wirksam zu ertüchtigen und mit attraktiven Fahrzeiten die Verkehrsverlagerung auf die klimafreundliche Schiene zu ermöglichen. Nur so kann beispielsweise auch auf der Bestandsstrecke ein Halbstundentakt im Regionalverkehr etabliert werden. Der Neubau ist dabei die kostengünstigste, eingriffsärmste und naturverträglichste Variante. Neben den Vorteilen, welche sich durch die erfolgte Vorplanung der DB eh schon bieten, weist der VCD in seiner Stellungnahme aber auch darauf hin, dass das Parlament in der parlamentarischen Befassung noch deutliche Verbesserungen der vorgeschlagenen Variante beschließen kann. So können drei mögliche Regionalhalte mit jeweils bis zu 60% vom Bund finanziert werden und so ländliche Bereiche in den Landkreisen Harburg, Heidekreis und Celle mit den Metropolen Hamburg und Hannover in 200 km/h schnellem Regionalverkehr verbinden. Auch beim Lärmschutz oder einer gegebenenfalls engeren Bündelung mit der Autobahn 7 kann der Bundestag noch Änderungen beschließen.

„Wichtig ist uns aber vor allem, dass der Neubau nach der Anhörung so schnell es geht vom Bundestag beschlossen wird. Nur so haben die tausenden Bahnpendlerinnen und Bahnpendler sowie der Güterverkehr eine Perspektive, dass es in Zukunft im Bahnverkehr zwischen Hamburg und Hannover besser wird!“, so Rabe von Kühlewein weiter.

Die Anhörung kann am 20.04. von 13–16 Uhr live im Parlamentsfernsehen unter www.bundestag.de verfolgt werden. Die vollständige schriftliche Stellungnahme des VCD Landesverband Niedersachsen ist hier zu finden: https://www.bundestag.de/resource/blob/1150878/Stellungnahme-VCD.pdf 

Nachfragen:

Kay Rabe von Kühlewein 0151 72663259

Hans-Christian Friedrichs 0160 5541402

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news-20617 Mon, 13 Apr 2026 18:03:13 +0200 Wir trauern um unseren Vorsitzenden Frank Tristram /startseite/detail/wir-trauern-um-unseren-vorsitzenden-frank-tristram Seit Herbst 2020 war er Vorstandssprecher des VCD und hat den Verein mit Ideen, Elan und großer Begeisterung für Verkehrsthemen unterstützt. Dabei hat er gern das breite Fachwissen aus seinem Beruf als Mobilitätsberater eingebracht.
Durch seine offene und kontaktfreudige Art hat er für den VCD ein großes Netzwerk zu vielen Menschen geknüpft und auf Verkehrsthemen aufmerksam gemacht. Er hat sich verdient gemacht, Brücken zu bauen, zur IHK, zu den Kaufleuten des AAI aber genauso den Unterstützern des Bürgerbegehrens Grünewaldstraße.
Mit seinen kompetenten Stellungnahmen war er auf Veranstaltungen und in der Presse präsent und hat den Verein im Erscheinungsbild deutlich mitgeprägt. Wiedererkennbarkeit und ein professioneller Auftritt waren ihm sehr wichtig.
Bei allem regionalem Engagement hatte er stets auch größere Zusammenhänge im Blick. Sein unermüdliches Eintreten für zeitgemäße Themen und moderne Strukturen haben ihm im Landes- und Bundesverband viel Anerkennung gebracht.
Bei der letzten Mitgliederversammlung hatte er bereits angekündigt, nach Ende seiner Amtszeit nicht erneut für den Vorstand anzutreten. Es hat uns tief erschüttert, dass er nun so plötzlich von uns gegangen ist. Wir sind unfassbar traurig und in Gedanken bei seiner Familie.
Mit Frank verlieren wir als Verbände und als Stadtgesellschaft einen leidenschaftlichen und klugen Kopf, der die Mobilitätsdebatte in Braunschweig unermüdlich vorangebracht hat. Sein Engagement, seine Ideen und seine verbindende Art werden uns sehr fehlen.

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news-20520 Fri, 20 Mar 2026 16:55:37 +0100 Stellungnahme zur Neuaufstellung des Flächennutzungsplans 2040 /startseite/detail/stellungnahme-zur-neuaufstellung-des-flaechennutzungsplans-2040 Mobilitätswende muss im Flächennutzungsplan sichtbar werden

Der VCD Braunschweig hat sich aktiv in die Neuaufstellung des Flächennutzungsplans (FNP) 2040 eingebracht – und macht deutlich: Die Mobilitätswende entscheidet sich nicht auf dem Papier, sondern in der konkreten Planung von Flächen und Infrastruktur.

Zwar setzt die Stadt mit der Orientierung an einer kompakten Stadt und der Stärkung der Innenentwicklung wichtige Impulse. Doch aus Sicht des VCD reicht das allein nicht aus. Entscheidend ist, dass die bereits beschlossenen Ziele zur nachhaltigen Mobilität auch tatsächlich im Plan verankert werden.

Genau hier sieht der Verband deutlichen Nachbesserungsbedarf.

Mobilität mitdenken – nicht nachträglich reparieren

Ein zentraler Punkt ist das Velorouten-Netz: ein geplantes System hochwertiger Radverbindungen quer durch die Stadt. Diese Routen sollen künftig das Rückgrat des Radverkehrs bilden – schnell, sicher und alltagstauglich.

Im aktuellen Entwurf des Flächennutzungsplans sind diese zentralen Verbindungen jedoch nicht dargestellt. Während Straßen und Umgehungsstraßen klar eingezeichnet sind, bleibt der Radverkehr strukturell unterrepräsentiert.

„Wenn wir wollen, dass mehr Menschen das Fahrrad nutzen, müssen wir die Infrastruktur von Anfang an mitdenken – nicht erst im Nachhinein“, so die Position des VCD.

Auch die Bahn braucht Raum

Ähnlich sieht es beim schienengebundenen Verkehr aus. Neue Haltepunkte, bessere regionale Verbindungen und der Ausbau bestehender Strecken – all das braucht Platz und langfristige Planungssicherheit.

Der VCD fordert daher, diese Perspektiven frühzeitig im Flächennutzungsplan zu berücksichtigen. Nur so lassen sich spätere Konflikte vermeiden, wenn Flächen bereits anderweitig genutzt werden.

Klimaschutz beginnt bei der Flächenplanung

Besonders deutlich wird die Bedeutung des Plans beim Thema Klimaschutz: Die Lage neuer Wohn- und Gewerbegebiete entscheidet darüber, wie viel Verkehr künftig entsteht – und ob Menschen überhaupt eine echte Alternative zum Auto haben.

Wer heute Baugebiete ohne gute Anbindung an Bus, Bahn oder sichere Radwege plant, schafft Probleme für Jahrzehnte.

Oder anders gesagt:
Mobilitätswende ist keine Frage einzelner Maßnahmen – sie ist eine Frage der Struktur.

Klare Forderungen des VCD

Der VCD Braunschweig fordert daher:

  • das Velorouten-Netz im Flächennutzungsplan sichtbar zu machen,
  • den Ausbau von Bahn und ÖPNV frühzeitig räumlich zu sichern,
  • und neue Bauflächen konsequent an nachhaltige Mobilität zu koppeln.

Die Stellungnahme versteht sich als konstruktiver Beitrag zum Verfahren. Ziel ist es, die vorhandenen Konzepte – vom Mobilitätsentwicklungsplan bis zum Radnetz – endlich auch räumlich wirksam zu machen.

Denn klar ist:
Was heute nicht im Plan steht, wird morgen nur schwer umgesetzt.

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news-20511 Wed, 18 Mar 2026 19:00:00 +0100 VCD Braunschweig Mitgliederversammlung /startseite/detail/vcd-braunschweig-mitgliederversammlung-mehr-einfluss-mehr-mitglieder-mehr-sichtbarkeit Bei der Mitgliederversammlung am 18. März 2026 im Haus der Kulturen hat der VCD Braunschweig auf ein aktives und wirkungsstarkes Jahr zurückgeblickt. Im Mittelpunkt stand dabei weniger die formale Vereinsarbeit als vielmehr die Frage: Wie sichtbar und wirksam ist der VCD für die Verkehrswende vor Ort? 

Die Antwort fällt eindeutig aus. Mit regelmäßigen Veranstaltungen, politischen Impulsen und öffentlichkeitswirksamen Aktionen hat sich der Kreisverband im vergangenen Jahr deutlich positioniert. Monatliche „Zukunftsdialoge“, Fachvorträge und Diskussionsformate schaffen kontinuierlich Raum für Austausch zu Mobilitätsthemen in Braunschweig. Gleichzeitig bringt sich der VCD aktiv in öffentliche Debatten ein – etwa bei Podiumsdiskussionen zur Zukunft der Innenstadt. 

Ein wichtiger Baustein war die Zusammenarbeit mit dem Jugendparlament. In Workshops haben Jugendliche konkrete Probleme im Stadtverkehr identifiziert und sichtbar gemacht. Die Ergebnisse liefern wertvolle Hinweise für eine sichere und alltagstaugliche Mobilität. 

Auch mit Exkursionen und Aktionen war der VCD präsent. Ob beim Besuch eines Batterie-Recyclingunternehmens, bei Radtouren auf dem Ringgleis oder während der Europäischen Mobilitätswoche: Ziel war es stets, nachhaltige Mobilität praktisch erlebbar zu machen. Ein besonderes Signal setzte die Mobifibel-Aktion zum Schulstart: Rund 2.500 Broschüren wurden an Familien verteilt – überwiegend klimafreundlich zu Fuß, per Fahrrad oder mit dem ÖPNV. 

Parallel dazu hat der VCD seine Rolle als verkehrspolitischer Akteur weiter geschärft. Mit Stellungnahmen, Konzepten und klaren Positionen – etwa zur Flächennutzung, zum Schienenverkehr oder zur Stadtentwicklung – bringt sich der Verband aktiv in kommunale Entscheidungsprozesse ein. Aktuell begleitet er unter anderem das Regionale Raumordnungsprogramm und den Flächennutzungsplan 2040. 

Auch die Reichweite wächst: In den sozialen Medien, insbesondere auf Instagram, erreicht der VCD immer mehr Menschen. Gleichzeitig steigt die Mitgliederzahl – und das entgegen dem Trend auf Landes- und Bundesebene. 

Mit Blick auf 2026 stehen bereits zahlreiche Aktivitäten an, darunter der Tag der Niedersachsen, die Europäische Mobilitätswoche und neue Beteiligungsformate. Klar ist: Der VCD Braunschweig will weiter mitreden – und mitgestalten.

Für Interessierte hier die Präsentation.

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news-20475 Thu, 12 Mar 2026 18:37:30 +0100 Die Tour de Verkehrswende führt durch Wolfsburg /startseite/detail/die-tour-de-verkehrswende-fuehrt-durch-wolfsburg Die 6. Tour de Verkehrswende führt unter anderem durch Wolfsburg. Wenn du dich auch für eine faire Verteilung von öffentlichem Raum und barrierefreie Mobilität einsetzen möchtest, kannst du dich der Tour gerne anschließen. Weitere Infos findest du unter changing-cities.org/tdv26.

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news-20474 Thu, 12 Mar 2026 15:24:41 +0100 Mitgliederversammlung am 11. April 2026 ab 15 Uhr in Hannover-Nordstadt /startseite/detail/default-fcebc1e4e67f178e6a9edcf6fefab425 Liebe Mitglieder und Interessent*innen,

wir laden für den 11. April 2026 zur Mitgliederversammlung des VCD Hannover in das Stadteilzentrum Nordstadt – Bürgerschule in Hannover ein.

Adresse: Stadtteilzentrum Nordstadt – Bürgerschule, Klaus-Müller-Kilian-Weg 2, 30167 Hannover.

Datum: 11. April 2026

Beginn: 15 Uhr

Ende der Versammlung: voraussichtlich gegen 18 Uhr.

Raum: Studio 2.3 (barrierefrei)

Tagesordnung entsprechend der Einladung in der fairkehr (Seite 36).

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news-20422 Tue, 10 Mar 2026 12:36:22 +0100 Einladung zur Mitgliederversammlung des Landesverbandes am 18.04.2026 in Celle-Hustedt /startseite/detail/einladung-zur-mitgliederversammlung-des-landesverbandes-am-18042026-in-celle-hustedt news-20455 Tue, 10 Mar 2026 12:12:42 +0100 A 20 nie - Fridays for Future und VCD rufen zu Großdemo in Oldenburg am 14. März auf /startseite/detail/a-20-nie-fridays-for-future-und-vcd-rufen-zu-grossdemo-in-oldenburg-am-14-maerz-auf Es handelt sich um das umwelt- und klimaschädlichste Autobahnprojekt Deutschlands. Wissenschaftlich erwiesen ist, dass der Aus- und Neubau von Autobahnen durch zusätzlichen Straßenverkehr sowie den Bau, Unterhalt und Betrieb der Verkehrsinfrastruktur, relevante Mengen zusätzlicher CO2-Emissionen verursacht. Mehr als die Hälfte der geplanten Strecke der A20 führt zudem über wertvolle Moorböden.

"Die A20 ist mit ihren potenziellen Milliardenschäden für Klima und Umwelt vollkommen aus der Zeit gefallen. Statt mit klimaschädlichen Monsterautobahnprojekten unsere Zukunft zuzubetonieren, sollte die Bundesregierung endlich in Bahn, ÖPNV und Radwege investieren!", kritisiert Sarah Trudewind von Fridays for Future Oldenburg. 

Die Baukosten belaufen sich nach Angaben der Bundesregierung mittlerweile auf 8,5 Milliarden Euro. Ungeachtet dessen hat die Bundesregierung eine Baufreigabe für die Abschnitte der geplanten A20 im Ammerland und bei Bad Segeberg erteilt. Dafür sollen Gelder aus dem Haushalt genutzt werden, die dringend für eine klimagerechte Verkehrswende gebraucht werden.

"In Oldenburg sehen wir seit Jahren am Beispiel der Huntebrücke, was es bedeutet, wenn Investitionen in die klimafreundliche Schiene unterbleiben. Am 14. März machen wir daher klar, dass der Bau der A20 eine Investitionsbremse für eine klimafreundliche Zukunft darstellt und gestoppt werden muss!", so Kay Rabe von Kühlewein, Landesvorstand beim VCD Landesverband Niedersachsen.

Die Demo startet am 14. März um 14.00 Uhr auf dem Schlossplatz in Oldenburg. Geplant sind Reden von Fridays for Future, VCD, dem BUND Niedersachsen sowie der Initiative A20-nie. Danach zieht die Demo zu Fuß über die Huntestraße, Stau, Güterstraße, Moslestraße, Heiligengeistwall und Theaterwall und endet wieder am Schlossplatz. Dort schließt die Demo mit einem Poetry-Slam sowie einem Auftritt der Band "Gute Katze böse Katze". 

Aus dem Ammerland gibt es Zubringerdemos mit dem Fahrrad aus Rastede (12:45 Uhr, Marktplatz) , Wiefelstede (12:30 Uhr, Rathaus), Westerstede (11 Uhr, ZOB), Bad Zwischenahn (12 Uhr, ZOB) und Edewecht (12 Uhr, Rathaus). Es werden auch Teilnehmende aus Kiel,  Bremen, Osnabrück und Hannover erwartet.

Wir laden alle Pressevertreter*innen herzlich ein und freuen uns auf zahlreiche Berichte. Gerne stehen unsere Pressesprecher auch jederzeit für Interviews und Fragen bereit.

Nachfragen:

Kay Rabe von Kühlewein, VCD Landesverband Niedersachsen, 015172663259

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news-20472 Tue, 03 Mar 2026 22:32:00 +0100 Offener Brief zur Schillerstraße /startseite/detail/offener-brief-an-die-mitglieder-schillerstrasse news-20368 Wed, 18 Feb 2026 12:20:17 +0100 VCD sieht in der Verschiebung der Qualitätsoffensive Hannover–Hamburg Chancen für besseren Ersatzverkehr /startseite/detail/vcd-sieht-in-der-verschiebung-der-qualitaetsoffensive-hannover-hamburg-chancen-fuer-besseren-ersatzverkehr Niedersachsen ist durch die Unterbrechung der Bahnstrecke Lüneburg–Lübeck im Bahnhof Büchen ganz direkt von der Generalsanierung Hamburg–Berlin betroffen. Auch Fahrten von Lüneburg nach Hamburg-Bergedorf dauern zurzeit wesentlich länger, was besonders Pendler betrifft. Durch die Umleitung des Berliner Fernverkehrs über Lüneburg, Uelzen und Salzwedel werden die Halte des Regionalverkehrs auf der teils eingleisigen „Amerikalinie“ zwischen Uelzen und Stendal seit Langem nur vom Schienenersatzverkehr per Bus bedient. Unglücklicherweise müssen sich Fahrgäste in den genannten Bereichen nun noch länger auf die Auswirkungen der Generalsanierung einstellen. Positiv sieht der VCD, dass während der Generalsanierung nun noch länger direkte Fernverkehrsverbindungen von Lüneburg, Uelzen und Salzwedel nach Berlin angeboten werden.

„Der VCD, wie auch Lüneburgs Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch, haben beim geplanten Schienenersatzverkehr der „Qualitätsoffensive“ per Bus Richtung Hannover die sehr langen Fahrzeiten von über drei Stunden von Tür zu Tür kritisiert. Wir fordern nun, die Verschiebung zu nutzen und das Angebot zu überarbeiten. Je weiter die Sperrung in den Sommer rückt, desto wichtiger ist auch die Mitnahme von Fahrrädern im Zug. Der Schienenersatzverkehr per Bus sieht jedoch keine Mitnahme von Fahrrädern vor, auch Toiletten gibt es an Bord nicht. Daher unsere Forderung, die Einrichtung eines Schienenersatzverkehrs per Bahn ab Lüneburg über Soltau mit Halt im Amelinghausen noch einmal ernsthaft zu prüfen. Schließlich stehen die Wagen des Metronom während der Streckensperrung großenteils nur in Uelzen in der Abstellung. Sie wären somit verfügbar. Lediglich zwei Diesellokomotiven wären für den Zeitraum des Ersatzverkehrs zu beschaffen“, so Hans-Christian Friedrichs, stv. Landesvorsitzender.

Landesvorstand und Meteorologe Kay Rabe von Kühlewein: „Ein ganz normaler Winter kann kein Grund für so erhebliche Verzögerungen im Projekt sein. Winterliches Wetter muss bei der Planung einfach berücksichtigt werden. In den kommenden Jahren ist es sogar durchaus denkbar, dass Extremwetterereignisse wie Hitze, Starkregen oder Frost die Bauarbeiten bei den Korridorsanierungen im Norden gefährden. Daher sollte die DB auch solche Fälle, beispielsweise kritische Bauabläufe, nicht in witterungsanfällige Zeiträume legen und optimierte Zeitpläne zur Sicherstellung der Umleiterverkehre im Falle von Verzögerungen bereits in der Hinterhand haben. Auch sollte während der Generalsanierung über eine verstärkte Zusammenarbeit mit den Wetterdiensten nachgedacht werden.“

Nachfragen:

Hans-Christian Friedrichs 0160 5541402

Kay Rabe von Kühlewein 0151 72663259

VCD Landesverband Niedersachsen

nds@vcd.org 

www.vcd-niedersachsen.de

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news-20361 Tue, 17 Feb 2026 10:06:18 +0100 Save the date: Mitgliederversammlung des Landesverbandes am 18.April 2026 in Celle-Hustedt /startseite/detail/save-the-date-mitgliederversammlung-des-landesverbandes-am-18april-2026-in-celle-hustedt news-20359 Tue, 17 Feb 2026 09:24:08 +0100 Straßen fair teilen /startseite/detail/strassen-fair-teilen Eskortiert von der Polizei wird gemeinsam mit lokalen Initiativen für
sichere Radinfrastruktur, klimafreundliche Mobilität und lebenswerte Städte
demonstriert. Die Tour bietet so auch Raum für Austausch, Vernetzung und
Artikulation politischer Forderungen an die verantwortlichen Behörden vor
Ort.

Alle Fahrradbegeisterten sind herzlich eingeladen mitzufahren für eine
Mobilität, die Menschen und nicht Autos in den Mittelpunkt stellt!

Weitere Infos gibt es auch hier und demnächst auch die Möglichkeit, sich für die Mitfahrt anzumelden.

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news-20349 Fri, 13 Feb 2026 12:11:45 +0100 VCD kritisiert Pläne für Billig-Führerschein /startseite/detail/vcd-kritisiert-plaene-fuer-billig-fuehrerschein Der VCD verfolgt das Ziel „Vision Zero“, das bereits Bestandteil der Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrs-Ordnung (VwV-StVO) ist. Der § 1 der VwV-StVO schreibt als verbindliche Vorgabe vor, dass die „Verkehrssicherheit das oberste Ziel ist“. Auch im niedersächsischen Koalitionsvertrag zwischen SPD und Grünen ist die „Vision Zero“ verankert: Die „Vision Zero“ mit null Toten und Schwerverletzten im Straßenverkehr ist für uns Anspruch und handlungsleitend. Landesvorstand Hans-Christian Friedrichs: „Wir sehen in der Vereinfachung des Führerscheinerwerbs ein falsches Signal, das der Vision Zero, der genannten Verwaltungsvorschrift und dem Koalitionsvertrag zuwider handelt. Wenn die Qualität der Ausbildung sinkt, kann sich das nur negativ auf die Verkehrssicherheit auswirken. Deshalb sind Abstriche bei der praktischen Ausbildung und Vereinfachung der Fahrprüfung nicht akzeptabel.“

Für den VCD ist eine Theorieausbildung in Präsenz ebenfalls von Bedeutung. „Die Diskussion von schwierigen Verkehrssituationen im Theorieunterricht in der Fahrschule mit gut ausgebildetem und erfahrenem Personal kann durch keine App ersetzt werden. Apps trainieren vielmehr das Auswendiglernen als ein tiefgreifendes Verständnis“, so Friedrichs weiter.

Ein Verweis auf geringere Standards anderer Länder ist aus der Sicht des VCD nicht zulässig, da in Deutschland besonders hohe Verkehrsdichten und eine große Komplexität des Verkehrsgeschehens herrschen. Der Verband empfiehlt vielmehr auch im Sinne einer guten Allgemeinbildung eine Verbesserung der Verkehrssicherheit durch mehr schulischen Verkehrsunterricht in der Sekundarstufe. Davon würden auch diejenigen profitieren, die gar kein Auto nutzen und vorwiegend zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs sind.

Nachfragen:

Hans-Christian Friedrichs 0160 5541402

VCD Landesverband Niedersachsen

nds@vcd.org 

www.vcd-niedersachsen.de

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news-20343 Thu, 12 Feb 2026 17:56:43 +0100 City-Ticket für Wolfenbüttel /startseite/detail/city-ticket-fuer-wolfenbuette Seit vielen Jahren hat sich der VCD Wolfenbüttel dafür eingesetzt, auch für Wolfenbüttel das City-Ticket einzuführen, das von der DB mittlerweile in circa 140 Städten bei Flexpreisen kostenlos angeboten wird. Bei Gesprächen mit Regionalverband und Stadtverwaltung war das City-Ticket häufig Thema. Jetzt ist durch eine Initiative der Stadt die Einführung gelungen.

Siehe auch Berichte auf der Internetseite der Stadt Wolfenbüttel und bei regionalheute.de: 
https://www.wolfenbuettel.de/?object=tx%7c3413.5&ModID=255&FID=3413.31115.1

https://regionalheute.de/wolfenbuettel/reisen-ohne-extra-tickets-in-wolfenbuettel-ist-das-nun-moeglich-wolfenbuettel-1769591349/

https://regionalheute.de/wolfenbuettel/city-ticket-fuer-wolfenbuettel-wer-zahlt-das-eigentlich-wolfenbuettel-1770202256/

 

 

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news-20470 Wed, 11 Feb 2026 21:01:00 +0100 Bundestagsabgeordneter Jordan (CDU) besucht Aktiventreffen in Wolfsburg /startseite/detail/bundestagsabgeordneter-jordan-cdu-besucht-aktiventreffen-in-wolfsburg Zum Aktiventreffen im Februar konnten wir einen besonderen Gast begrüßen: Der Bundestagsabgeordnete Alexander Jordan tauschte sich mit uns über aktuelle Verkehrsthemen aus und berichtete auch über seine Arbeit im Bundestag. Zustande kam das Treffen im Zuge unseres Kandidatenchecks zur Bundestagswahl 2025. Herr Jordan freute sich über unserer Interesse und stellte ein Treffen nach der Bundestagswahl in Aussicht. Dieses fand nun am 10. Februar gut ein Jahr nach der Bundestagswahl, bei der er als CDU-Mitglied über das Direktmandat für den Wahlkreises 51 „Helmstedt – Wolfsburg“ in den Bundestag einzog, im Rahmen unseres Aktiventreffens statt. Wir sprachen zwei Stunden lang gemeinsam über die Rolle der Mobilität für die Menschen und die Wirtschaft in der Region, Regiobusse und Bahnprojekte aber auch Mobilitätskonzepte der Zukunft sowie die aktuellen Entwicklungen beim Dauerthema A39. Alle Teilnehmende waren sich nach dem Austausch mit Herrn Jordan einig: Das war ein konstruktives Gespräch auf Augenhöhe mit echtem Interesse an unserer Arbeit und Sichtweise. Wir bedanken uns bei Herrn Jordan, dass er sich die Zeit für das Gespräch genommen hat und hoffen, dass in der Zukunft vielleicht ein weiteres Treffen zustande kommt.

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news-20493 Tue, 10 Feb 2026 10:00:00 +0100 Jugendliche kartieren Braunschweigs Verkehrsprobleme /startseite/detail/jugendliche-kartieren-braunschweigs-verkehrsprobleme An den Workshops nahmen drei Schulklassen teil: zwei Klassen der Otto-Bennemann-Schule sowie eine 8. Klasse des Wilhelm-Gymnasiums. Die Veranstaltungen fanden am 10. und 12. Februar 2026 statt und dauerten jeweils etwa eine Stunde.

Der VCD Braunschweig war dabei maßgeblich an der Konzeption des Workshopformats beteiligt und erstellte die fachliche Präsentation, die in die Themen Verkehrssicherheit und nachhaltige Mobilität einführte. Ziel war es, Jugendlichen nicht nur Informationen zu vermitteln, sondern ihnen eine Plattform zu geben, ihre eigenen Erfahrungen im Stadtverkehr einzubringen.

Nach einem kurzen Einstieg zur Verkehrssicherheit ging es direkt in die Praxis: Die Schüler*innen markierten auf digitalen Karten konkrete Problemstellen im Braunschweiger Verkehrsnetz. Dabei konnten sie Orte benennen, an denen sie sich beispielsweise auf dem Fahrrad unsicher fühlen, an Kreuzungen Schwierigkeiten haben oder Probleme im öffentlichen Nahverkehr erleben.

Dabei zeigten sich einige typische Herausforderungen aus Sicht der Jugendlichen. Besonders häufig wurden genannt:

  • fehlende oder zu schmale Radwege,
  • unübersichtliche oder ungünstige Ampelschaltungen,
  • Probleme auf Gehwegen, etwa durch Hindernisse oder zu geringe Breiten,
  • sowie Verbesserungsbedarf im ÖPNV, etwa bei Taktung, Fahrzeiten oder Verbindungen.


Die Arbeit mit der digitalen Karte erwies sich als besonders wirkungsvoll. Sie ermöglichte es den Jugendlichen, ihre Erfahrungen im Alltag konkret zu verorten und sichtbar zu machen. Gleichzeitig entstand ein direkter Austausch über unterschiedliche Perspektiven auf Mobilität in der Stadt.

Auch organisatorisch wurde der Rahmen bewusst niedrigschwellig gestaltet: In lockerer Atmosphäre mit Snacks und Getränken konnten sich die Schüler*innen austauschen und gleichzeitig die Arbeit des Jugendparlaments sowie der beteiligten Mobilitätsverbände kennenlernen.

Die Ergebnisse der Workshops sollen nun gesammelt und ausgewertet werden. Perspektivisch ist geplant, sie an Kommunalpolitik und Verwaltung weiterzugeben, um die Perspektiven junger Menschen stärker in die Verkehrsplanung der Stadt einzubeziehen. Zudem ist eine Fortsetzung des Formats mit weiteren Schulklassen im Laufe des Jahres denkbar.

Für den VCD Braunschweig zeigt das Projekt, wie wertvoll die Zusammenarbeit zwischen Jugendvertretungen und zivilgesellschaftlichen Mobilitätsverbänden sein kann. Wenn junge Menschen ihre Erfahrungen direkt einbringen können, entstehen wichtige Impulse für eine sicherere und nachhaltigere Mobilität in Braunschweig.

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news-20245 Wed, 04 Feb 2026 19:10:00 +0100 Veranstaltung Netzwerk Reaktivierung /startseite/detail/veranstaltung-netzwerk-reaktivierung-2 news-20317 Wed, 04 Feb 2026 16:53:03 +0100 VCD fordert besseren Schienenersatzverkehr für Lüneburg /startseite/detail/vcd-fordert-besseren-schienenersatzverkehr-fuer-lueneburg Claudia Kalisch hat recht, wenn sie sagt, dass Busfahrten von Lüneburg nach Hannover mit mehr als drei Stunden pro Strecke nicht zumutbar sind. Deshalb fordert sie für die zehn Wochen der Streckensperrung eine Express-Bus-Linie.

Wir sehen auch, dass es für Lüneburg Verbesserungen braucht, schlagen aber eine andere Lösung vor. Während der Streckensperrung gibt es für andere Städte Alternativen mit der Bahn. Celle kann über Lehrte nach Hannover fahren, Uelzen über Soltau. Auch Lüneburg hat eine Bahnstrecke über Soltau, die vor Kurzem erneuert wurde und bald wieder ganz normal genutzt werden soll. Deshalb wäre auch für Lüneburg eine Bahnverbindung über Soltau nach Hannover möglich.

Züge haben viele Vorteile: Es gibt Toiletten, mehr Platz für Fahrräder, Rollstühle, Kinderwagen und Gepäck. Außerdem wäre die Reisezeit deutlich kürzer als mit dem Bus.

Die Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) plant jedoch weder einen Express-Bus noch eine Bahnverbindung über Soltau. Als Grund nennt sie fehlendes Geld. Für die große Sanierung 2029 gibt es Geld vom Bund, für die Maßnahmen 2026 aber nicht. Das Land Niedersachsen muss diese Kosten allein tragen.

Da das Land für den Nahverkehr verantwortlich ist, erwarten wir auch Lösungen, die für die Menschen akzeptabel sind. Es wäre gut, nicht nur auf Busse zu setzen, sondern auch andere, ungewöhnliche Lösungen zu prüfen, zum Beispiel die Nutzung einer Bahnstrecke als Ersatzverkehr. Die Streckensperrungen sind seit Jahren bekannt, deshalb hätte man rechtzeitig eine bessere Lösung für Lüneburg finden können.

Das Land sollte dafür klare Prioritäten setzen. Auch der Klima- und Transformationsfonds - eine Finanzierung der Bundesregierung - könnte für solche Maßnahmen genutzt werden. Die Aussage der LNVG, es gebe weder Züge noch Personal, überzeugt uns nicht ganz.

Lüneburg hätte eine bessere Lösung verdient. Während der Sperrung fahren keine Züge zwischen Lüneburg und Hannover, deshalb stehen einige Züge ungenutzt in Uelzen. Auch Richtung Hamburg gibt es keinen höheren Bedarf. Züge und Lokomotiven müssten also grundsätzlich verfügbar sein.

Selbst wenn es Schwierigkeiten mit Fahrzeugen oder Personal gäbe, hätte man bei früher Planung eine Lösung finden können. Stattdessen wurde nur der Busverkehr organisiert, obwohl dieser viele Nachteile hat.

Früher brauchten Pendler 50 bis 60 Minuten von Lüneburg nach Hannover. Während der Sperrung sollen es über drei Stunden mit dem Bus sein. Viele Berufspendler werden dieses Angebot nicht nutzen. Wer kann, wird mit dem Auto fahren oder von zu Hause arbeiten.

Der Ersatzverkehr erfüllt damit nur die Mindestanforderung. Eine gute und leistungsfähige Lösung für Hannover-Pendler aus Lüneburg ist das nicht.

 

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news-20316 Tue, 03 Feb 2026 16:40:08 +0100 Baustelle mit Perspektive: Helmstedter Straße wird sicherer für alle /startseite/detail/baustelle-mit-perspektive-helmstedter-strasse-wird-sicherer-fuer-alle So wird die Bushaltestelle Hochstraße barrierefrei umgebaut. Außerdem setzt die Stadt einen Ratsbeschluss um, der bessere Radverbindungen vorsieht: Mit dem ersten Abschnitt der Veloroute entsteht eine durchgängige und vor allem sichere Verbindung für Radfahrende in Richtung Innenstadt. Ein neuer Zebrastreifen verbessert zudem die Querungsmöglichkeit für zu Fuß Gehende. Weil die Straße ohnehin aufgerissen wird, können diese Maßnahmen kostengünstig umgesetzt werden.
 „Hier entsteht ein sicherer Straßenraum für alle – für Fußgänger, Radfahrende und den Autoverkehr“, betont Christine Müller vom VCD Braunschweig. „Es ist ein wichtiges Signal, wenn der Umweltverbund endlich ernst genommen und in die Infrastruktur investiert wird.“
 In der bisherigen Berichterstattung kamen diese positiven Aspekte zu kurz. Deshalb machen seit Samstag Plakate im Bereich der Baustelle auf die Verbesserungen aufmerksam. Beim Aufhängen ergaben sich viele Gespräche mit Passanten – denn die Helmstedter Straße wird stark für den Weg in und aus der Innenstadt genutzt. Die Reaktionen waren überwiegend positiv:
 „Von uns aus kann es hier immer verkehrsberuhigt bleiben. Es ist ruhiger, und die Leute begegnen sich wieder“, meinte eine Fußgängerin. Ein Einzelhändler sagte: „Ich freue mich drauf, wenn hier ein sicherer Weg für Radfahrer entsteht.“
 Auch der ADFC begrüßt die Entwicklung. Vorsitzender Jens Schütte erklärt: „Wir freuen uns auf eine Radverbindung, die es auch Kindern und unsicheren Radfahrenden leicht macht, öfter aufs Rad umzusteigen.“
Pressemitteilung

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news-20302 Thu, 29 Jan 2026 10:40:32 +0100 Factsheet Neubaustrecke Hamburg–Hannover /startseite/detail/factsheet-neubaustrecke-hamburg-hannover Hier geht es zu unseren Publikationen.

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news-20471 Wed, 28 Jan 2026 22:17:00 +0100 Wir sind nun in der Ehrenamtsbroschüre der Stadt Wolfsburg zu finden /startseite/detail/wir-sind-nun-in-der-ehrenamtsbroschuere-der-stadt-wolfsburg-zu-finden news-20278 Thu, 22 Jan 2026 11:02:56 +0100 Offener Brief zur parlamentarischen Befassung der Eisenbahninfrastruktur im Korridor Hamburg–Hannover /startseite/detail/offener-brief-zur-parlamentarischen-befassung-der-eisenbahninfrastruktur-im-korridor-hamburg-hannover Frau MdB Isabel Cademartori
AG Verkehr der SPD-Bundestagsfraktion
Herrn MdB Björn Simon
AG Verkehr der CDU/CSU-Bundestagsfraktion
Platz der Republik 1
11011 Berlin                            

Offener Brief: Neubaustrecke Hamburg–Hannover jetzt umsetzen!

Sehr geehrte Frau Cademartori,
sehr geehrter Herr Simon,
sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete,

In diesen Tagen wird der Deutsche Bundestag im Rahmen der parlamentarischen Befassung über die künftige Eisenbahninfrastruktur im Korridor Hamburg–Hannover entscheiden. In der Vorplanung hat sich die Deutsche Bahn dabei für den Bau einer Neubaustrecke entlang der Autobahn 7 und Bundesstraße 3 entschieden. Die Vorplanung zeigt dabei klar: Nur mit diesem Neubau kann die 150-prozentige Überlastung des Schienenkorridors aufgelöst werden, welche schon heute tausende Pendler sowie Güterverkehrskunden mit Verspätungen und Zugausfällen stark in Mitleidenschaft zieht. Nur dieser Neubau schafft die notwendigen Kapazitäten für eine effektive Verkehrsverlagerung auf die klimafreundliche Schiene.

In der anstehenden parlamentarischen Befassung liegt es nun an Ihnen, ob dieses zentrale Projekt weitergebaut werden kann. Jetzt ist der Moment, um zu zeigen, wie ernst Sie hinter einer starken Schiene als Grundlage für eine klimaneutrale Zukunft stehen.

Schließlich haben sich Ihre beiden Parteien in den vergangenen Jahren immer wieder zu engagierten Verlagerungszielen vom Straßen- auf den Schienenverkehr bekannt und dies durch den Deutschlandtakt auch verankert. Gerade die Strecke zwischen Hamburg und Hannover ist für dessen Umsetzung von entscheidender Bedeutung. Jetzt liegt es an Ihnen: Wollen Sie die derzeitige katastrophale Lage für alle Bahnkunden auf Jahrzehnte weiter zementieren oder gehen Sie mutig den Schritt nach vorne hin zu einem besseren Bahnverkehr für ganz Deutschland?

Uns ist bewusst, dass es vor Ort zum Teil Vorbehalte gegenüber dem Bau der Strecke gibt. Doch genau hierfür bietet die parlamentarische Befassung nun ideale Möglichkeiten. Hier haben Sie als Abgeordnete die Chance, sich beispielsweise für einen besseren Lärmschutz, für eine flächenschonendere Parallelführung zur Autobahn durch Aufhebung des Mindestabstands nach Bundesfernstraßengesetz oder auch für die Einrichtung von Regionalhalten entlang der Neubaustrecke einzusetzen. Diese böten die Möglichkeit, eine ganze Region völlig neu an die Schiene anzuschließen.

Wir bitten Sie dringend, auch die Haushaltsmittel für das Projekt bereitzustellen. Trotz des Sondervermögens für die Infrastruktur ist im Bundeshaushalt zu wenig Geld für den Aus- und Neubau von Schienenwegen vorgesehen. Damit sind auch Projekte wie Hamburg–Hannover aktuell nicht mit Bundesmitteln gedeckt. Dabei hat die Bundesregierung mit dem Eisenbahninfrastrukturfonds ein gutes Instrument geschaffen, mit dem überjährig genügend Geld für die Schiene zur Verfügung stehen könnte.

Wir glauben, dass Ihre Regierung den Weg hin zu einer leistungsfähigen, zukunftsfähigen Bahn ebnen kann. Bitte enttäuschen Sie uns nicht!

Gezeichnet
Verkehrsclub Deutschland
Fridays for Future Deutschland
Allianz pro Schiene
Fahrgastverband Pro Bahn
Initiative Deutschlandtakt
NextGen Deutschlandtakt
Jusos Niedersachsen
 

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news-20242 Fri, 16 Jan 2026 11:06:56 +0100 Save the Date: Veranstaltung Netzwerk Reaktivierung am 14. Februar in Hannover /startseite/detail/es-ist-wieder-soweit-am-14februar-2026-findet-unser-11-netzwerk-reaktivierungs-treffen-ab-1100-uhr-m-kulturzentrum-pavillon-in-hannover-statt news-20231 Wed, 14 Jan 2026 14:36:13 +0100 Winter(alb)traum /der-vcd-in-niedersachsen/hannover/blog-kinderleicht-mobil#c21587 weiter

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news-20137 Sat, 27 Dec 2025 22:26:26 +0100 Messungen zur Luftverschmutzung in Wolfenbüttel /startseite/detail/messungen-zur-luftverschmutzung-in-wolfenbuettel Mit der Unterstützung von Martin Zimmermann (VCD Kreisverband Wolfenbüttel) wurde eine Messreihe zur Luftverschmutzung in der Innenstadt von Wolfenbüttel durchgeführt, siehe ausführlichen Bericht in der Wolfenbütteler Zeitung.

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news-20117 Wed, 17 Dec 2025 19:44:24 +0100 VCD Celle wünscht sich mehr Verkehrsplanung statt Symbolpolitik /startseite/detail/vcd-celle-wuenscht-sich-mehr-vekrehrsplanung-statt-symbolopolitik Ganz billig dürften die Stahlfiguren in Kindergröße nicht gewesen sein. Nun leuchten sie rosa am Straßenrand und sind beidseitg mit reflektierendem Material beschichtet.

Die Figuren mit dem Schild „Vorsicht Kinder“ erinnern an die früheren Kampagnen aus den 70er Jahren. Auch da war man zu Hochzeiten der automobilen Konjunkutur der Meinung, mit Warntafeln Kinderleben retten zu können. Dass dies nicht zutraf, hat sich längst erwiesen, denn die Zahl der Unfalltoten stieg stark in diesen Jahren. Die letzten solcher Schilder “Vorsicht spielende Kinder” verschwanden in Celle still und heimlich in den 2010er Jahren (daher würden sie gut in die aktuelle Ausstellung ins Bomann-Museum passen).

Alle Verkehrsplanenden wissen das: nur mit guter Verkehrsplanung lassen sich Verletzte und Tote im Straßenverkehr vermeiden. Also geht es darum, eine gute Infrastruktur bereit zu stellen, die vor allem den schwächeren Verkehrsteilnehmern gerecht wird, sprich Fahrradfahrern und Fußgängern. Und nicht wie die altehergebrachte bisherige Verkehrsplanung, die sich weitestgehend an den Bedarfen des motorisierten Individualverkehrrs (MIV) orientiert hat.

Eine gute Infrastruktur, die Kinder nicht gefährdet, braucht also die bekannten Instrumente: Geschwindigkeitsreduzierungen (Tempo 30 u. weniger), Aufpflasterungen, Einengungen, Beschilderungen, Markierungen, Ausweisung als Fahrradstraßen, vernünftige und breite Gehwege, klar getrennt vom motorisierten Verkehr und von den Radwegen. Und natürlich die von manchem Politiker geschmähten Schulstraßen. Ja auch eine solche Schulstraße könnte man sich in Celle ruhig einmal zutrauen, den Kindern zu Liebe .

Im Grunde sind also diese neuen Figuren überflüssig und “gucken sich weg", d.h. sie werden in Kürze sowieso nicht mehr wahr genommen im Verkehrstrubel. Das Geld wäre  vermutlich sinnvoller in ein paar zusätzliche Bodenschwellen an geeigneten Stellen geflossen, die den MIV auch tatsächlich bremsen und die Sicherheit der Kinder tatsächlich erhöhen.  

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news-20115 Wed, 17 Dec 2025 11:50:03 +0100 Beste Wünsche zu Weihnachten /startseite/detail/beste-wuensche-zu-weihnachten So wurde sich nicht nur für den Bau der Neubaustrecke Hamburg – Hannover eingesetzt, es wurden auch Visualisierungen von lebenswerten Städten auf Papier gebracht, das Fahrradfahren (auch mit Gepäck) gefördert oder Vereine für ihren Beitrag zur Verkehrswende ausgezeichnet. Zur Europäischen Mobilitätswoche wurden im September viele tolle Aktionen u.a. zu den Themen „Schulstraßen", „Carsharing" und „sicheres Fahradfahren" durchgeführt. Zu verschiedenen Themenbereichen wurden darüberhinaus Stellungnahmen geschrieben und eingereicht.

Der Landesverband Niedersachsen wünscht allen besinnliche Weihnachtsfeiertage und freut sich darauf, auch im neuen Jahr mit vielen Gleichgesinnten der Verkehrswende ein kleines Stückchen näher zu kommen.

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news-20114 Wed, 17 Dec 2025 07:42:58 +0100 Vorfahrt für Radfahrende beim Queren der Straße An der Koppel /startseite/detail/vorfahrt-fuer-radfahrende-beim-queren-der-strasse-an-der-koppel Sehr geehrter Herr Dr. Nigge, der Schulweg entlang des "Triftweg" in Westercelle kreuzt die Straße "An der Koppel". Hier wurde eine beidseitige Fahrbahnverengung mit weißer Farbe aufgemalt und für den KFZ-Verkehr in beiden Richtungen das VZ 205 "Vorfahrt achten" angebracht. Nach meinen Beobachtungen über ca. 3 Monate (an ca. 12 Tagen zwischen 10 und 17.00 Uhr für jeweils ca. 15 -40 Minuten) halten sich vor dem dortigen Zebrastreifen die wenigsten Fahrzeugführenden an die Beschilderung. Die markierten Fahrbahnverengungen werden regelmäßig missachtet. Gegenläufiger Verkehr trifft sich oft direkt auf dem Überweg. Angesprochene Passanten schildern den Überweg als "lebensgefährlich, weil meist vorbeigerast wird, ohne die Geschwindigkeit zu verringern". Von z.B. 42 passierenden KFZ an einem Freitag haben nur 9 die Geschwindigkeit leicht verringert, 5 x wurde langsamer gefahren, 2 x so langsam, dass man hätte anhalten können. Obwohl der Triftweg zu beiden Seiten schlecht einsehbar ist haben 26 Fahrende nicht einmal nach links oder rechts gesehen. Vorschläge für Verbesserung: 1. Stopp-Schild VZ 206 für beide Richtungen anbringen. (dann gäbe es die Chance, dass langsamer gefahren wird) 2. Fahrbahnverengungen aufpflastern (dann wird wohl langsamer gefahren und Fuß- und Radverkehr hätten mehr Chancen beachtet zu werden) 3. Geschwindigkeitshemmer (schwarz-gelbe Kunststoff-Hügel) in beiden Fahrtrichtungen anbringen. Begründung für meine erneuten Vorschläge: Gute Ideen werden dadurch nicht schlechter, dass sie wiederholt werden.

 

Mit fahrradfreundlichem Gruß
Claus Stahl
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news-20077 Sat, 06 Dec 2025 18:01:02 +0100 Kreuzung Harburger Berg - VCD-Forderung zur Unfallvermeidung erfüllt /startseite/detail/kreuzung-harburger-berg-vcd-forderung-zur-unfallvermeidung-erfuellt Vor Kurzem hatten die Celler Verkehrsplaner der Stadtverwaltung endlich ein Einsehen: Die Stolperkanten für Radfahrende an der Kreuzung  Harburger Straße Ecke John-Busch-Straße wurden rückgebaut. Dafür möchten wir uns im Namen der Fußgänger und Radfahrenden bei der Stadtverwaltung bedanken.

Kurz nach dem Umbau der Kreuzung vor rund 2,5 Jahren hat der VCD  (Verkehrsclub Deutschland) bereits auf den mangelhaften Umbau der Kreuzung Harburger Straße Ecke John-Busch-Straße hingewiesen und die Probleme für Fußgänger und Fahrradfahrende aufgezeigt.

Die nicht abnehmende Zahl an Beschwerden wegen Stürzen von Fahrradfahrenden (die Stelle war sogar schon in der Unfallchirurgie im AKH bekannt) und der Druck aus dem Ortsrat haben nun dazu geführt, dass die Stufen rückgebaut wurden.

Was bleibt sind die taktilen Kanten für Sehbehinderte direkt an den Lichtsignalmasten. Da diese Stolperstellenn nur rund 1 Meter lang sind, stellen sie nur noch eine geringe Gefahr für Fußgänger und Radfahrende dar. Auch hier wäre eine andere Lösung wünschenswert. Der VCD hofft jetzt auf eine grundsätzliche optimierte Lösung für die Barrierefreiheit im Rahmen der Erstellung des neuen Fahrradaktionsplans. 

 

 

 

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news-20076 Sat, 06 Dec 2025 17:47:01 +0100 Einladung zur Mitgliederversammlung /startseite/detail/einladung-zur-mitgliederversammlung-4
Liebe VCD-Mitglieder und Gäste,


wir laden sie herzlich zur offiziellen Mitgliederversammlung des VCD Kreisverband Celle e.V. ein.

Wann:  Sa., 21.02.2026 um 15:00 Uhr 
Wo:      Hotel Leisewitz Garten
            Wittinger Str.56, 29223 Celle
 

Für Verpflegung ist gesorgt, es gibt wie immer Kaffee, kalte Getränke und selbstgebackenen Kuchen

Tagesordnung:
1. Begrüßung und Eröffnung der Mitgliederversammlung
2. Wahl der Versammlungsleitung und Protokollführung
3. Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit, Genehmigung
    der Tagesordnung
4. Bericht des Vorstandes
5. Bericht des Schatzmeisters
6. Bericht der Kassenprüfer
7. Entlastung des Vorstandes
8.  Wahlen
     a) Vorsitzende*r
     b) Stellv. Vorsitzende*r
     c) Schatzmeister*in
     d) bis zu 7 Beisitzer
     e) zwei Kassenprüfer*innen
9.  Verabschiedung des Haushaltsplans 2026
10. Anträge (einzureichen bis 07.02.26 bei celle@vcd.org)
11. Verschiedenes
 


VCD Kreisverband Celle e.V.
 

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