Braunschweig, Infrastruktur, Verkehrspolitik
Braunschweig

Mobilität neu denken – gemeinsam für eine erreichbare Innenstadt

Bericht über das IHK-Symposium zur Zukunft der Innenstadt Braunschweig

Beim IHK-Symposium zur Zukunft der Innenstadt wurde deutlich: Die Verkehrswende ist keine Frage von Auto oder Rad, sondern eine gemeinsame Aufgabe. Wirtschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft verfolgen dasselbe Ziel – eine lebendige, erreichbare und klimafreundliche Innenstadt. Uneinigkeit besteht noch über den Weg dorthin. Der VCD Braunschweig fordert, den Dialog in verbindliche Strukturen zu überführen und den Mobilitätsentwicklungsplan 2035+ entschlossen umzusetzen.

Erreichbarkeit ist mehr als Parkplätze
Alle Sprecher*innen betonten, dass Erreichbarkeit der Schlüssel für die Zukunft der Innenstadt ist. IHK-Präsident Tobias Hoffmann und Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum plädierten für eine integrative Mobilität, die alle Verkehrsträger berücksichtigt. Auch Handel und Gastronomie wollen die individuelle Zugänglichkeit erhalten.
Unternehmer Timo Hickisch (leanact GmbH) sowie Vertreter*innen von VCD und ADFC verbanden Erreichbarkeit mit Klimaschutz, Sicherheit und Lebensqualität.
„Wir brauchen kein Gegeneinander, sondern ein ehrliches Miteinander der Verkehrsmittel – und den Mut, Mobilität neu zu denken“, so Hickisch. Wirtschaftskraft und Umweltqualität gehören zusammen. Der Tenor: Eine starke Innenstadt entsteht aus der Verbindung von Wirtschaft, Umwelt und Lebensqualität. „Die klimafreundliche Mobilität der Zukunft entsteht nicht im Entweder-oder, sondern im Sowohl-als-auch“, sagte IHK-Vizepräsident Dr. Ralf Utermöhlen.

Für den VCD ist klar: Gute Erreichbarkeit entsteht durch Vielfalt. Wer den Umstieg erleichtert, stärkt auch den Wirtschaftsstandort – durch bessere Aufenthaltsqualität, Fachkräftesicherung und Klimaschutz.
 

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