Braunschweig
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Der VCD Braunschweig wächst – und gewinnt an Einfluss. Auf der Mitgliederversammlung 2026 wurde deutlich: Mit Aktionen, Veranstaltungen und klaren politischen Positionen prägt der Verein die Mobilitätsdebatte in der Stadt zunehmend mit. Ob Jugendworkshops, Europäische Mobilitätswoche oder Mobifibel-Aktion – der VCD bringt nachhaltige Mobilität konkret auf die Straße. Gleichzeitig steigen Mitgliederzahlen und Reichweite deutlich. Auch 2026 stehen zahlreiche Projekte an.
Bei der Mitgliederversammlung am 18. März 2026 im Haus der Kulturen hat der VCD Braunschweig auf ein aktives und wirkungsstarkes Jahr zurückgeblickt. Im Mittelpunkt stand dabei weniger die formale Vereinsarbeit als vielmehr die Frage: Wie sichtbar und wirksam ist der VCD für die Verkehrswende vor Ort?
Die Antwort fällt eindeutig aus. Mit regelmäßigen Veranstaltungen, politischen Impulsen und öffentlichkeitswirksamen Aktionen hat sich der Kreisverband im vergangenen Jahr deutlich positioniert. Monatliche „Zukunftsdialoge“, Fachvorträge und Diskussionsformate schaffen kontinuierlich Raum für Austausch zu Mobilitätsthemen in Braunschweig. Gleichzeitig bringt sich der VCD aktiv in öffentliche Debatten ein – etwa bei Podiumsdiskussionen zur Zukunft der Innenstadt.
Ein wichtiger Baustein war die Zusammenarbeit mit dem Jugendparlament. In Workshops haben Jugendliche konkrete Probleme im Stadtverkehr identifiziert und sichtbar gemacht. Die Ergebnisse liefern wertvolle Hinweise für eine sichere und alltagstaugliche Mobilität.
Auch mit Exkursionen und Aktionen war der VCD präsent. Ob beim Besuch eines Batterie-Recyclingunternehmens, bei Radtouren auf dem Ringgleis oder während der Europäischen Mobilitätswoche: Ziel war es stets, nachhaltige Mobilität praktisch erlebbar zu machen. Ein besonderes Signal setzte die Mobifibel-Aktion zum Schulstart: Rund 2.500 Broschüren wurden an Familien verteilt – überwiegend klimafreundlich zu Fuß, per Fahrrad oder mit dem ÖPNV.
Parallel dazu hat der VCD seine Rolle als verkehrspolitischer Akteur weiter geschärft. Mit Stellungnahmen, Konzepten und klaren Positionen – etwa zur Flächennutzung, zum Schienenverkehr oder zur Stadtentwicklung – bringt sich der Verband aktiv in kommunale Entscheidungsprozesse ein. Aktuell begleitet er unter anderem das Regionale Raumordnungsprogramm und den Flächennutzungsplan 2040.
Auch die Reichweite wächst: In den sozialen Medien, insbesondere auf Instagram, erreicht der VCD immer mehr Menschen. Gleichzeitig steigt die Mitgliederzahl – und das entgegen dem Trend auf Landes- und Bundesebene.
Mit Blick auf 2026 stehen bereits zahlreiche Aktivitäten an, darunter der Tag der Niedersachsen, die Europäische Mobilitätswoche und neue Beteiligungsformate. Klar ist: Der VCD Braunschweig will weiter mitreden – und mitgestalten.
Für Interessierte hier die Präsentation.