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Celle

Petition für Tempo 30 im Wederweg gestartet

Der VCD Kreisverband Celle unterstützt die Petition von Björn Siebke, der als Anwohner des Wederwegs die Petition gestartet hat. Wie an vielen anderen Stellen im Stadtgebiet nutzt die Stadtverwaltung die rechtlich möglichen Spielräume zur Temporeduzierung nicht, zum Leidwesen der Bürgerinnen und Bürger, die dem Verkehrslärm ausgesetzt sind.

"Unsere Familie mit zwei kleinen Kindern wohnt in der Nähe der Kreuzung Bernstorffstraße/Wederweg, wo der Verkehr in Richtung B3 von Tempo 30 auf Tempo 50 beschleunigt wird - um ihn dann 275 Meter weiter wieder abzubremsen. 
Der Verkehrslärm ist beträchtlich, beschleunigende Fahrzeuge bedeuten für kleine Kinder eine erhebliche Gefährdung", beschreibt Björn Siebke die Situation. 

Auf einem erheblichen Teil des Wederwegs ist die Geschwindigkeit aus Lärmschutzgründen bereits auf Tempo 30 reduziert. Nur auf freiem Feld rund um die Fuhsebrücke und in dem winzigen Abschnitt zwischen B3 und der Bernstorffstraße gilt Tempo 50. Dass der Lärmaktionsplan den Wederweg im fraglichen Bereich nicht thematisiert, erscheint unverständlich. 
Auch erscheint unverständlich, warum für einen 275 Meter langen Straßenabschnitt und für eine hypothetische Zeitersparnis von 13 Sekunden eigens Schilder mit Tempo 50 aufgestellt werden. Hier könnte der Schilderwald ausgelichtet werden. 

Herr Siebke hat auf openPetition eine Petition gestartet mit dem Ziel, den Lärmschutz für die Anwohner*innen zu verbessern und auch diesen Abschnitt als Tempo 30-Bereich auszuweisen. 


https://www.openpetition.de/petition/online/wederweg-celle-tempo-30-lueckenschluss-jetzt 

Die neue Rechtslage zum "Lückenschluss" macht dies problemlos möglich. So heißt es in der entsprechenden Verwaltungsvorschrift: “Liegt innerhalb geschlossener Ortschaften zwischen zwei Geschwindigkeitsbeschränkungen nur ein kurzer Streckenabschnitt (bis zu 500 Meter), so kommt zur Verstetigung des Verkehrsflusses eine Absenkung der Geschwindigkeit auch zwischen den beiden in der Geschwindigkeit beschränkten Streckenabschnitten in Betracht. Dieses fördert nicht nur die Verkehrssicherheit, sondern trägt auch zur Verringerung der verkehrsbedingten Lärm- und Abgasbelastung bei.”
 

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