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Eigentlich gibt es klare Richtlinien (RSA 21) wie Baustellen so eingerichtet werden, dass der Verkehr (und dazu zählen Fuß- und Radverkehr) möglichst wenig beeinträchtigt wird. So sollen behindernde oder gefährdende Situationen vermieden werden. Bei vielen Baustellen in Lüneburg kam es in der Vergangenheit zu falsch und oft zuungunsten von Fuß- und Radverkehr eingerichteten Baustellen. Der VCD Elbe-Heide sammelt Beispiele und möchte dazu mit der Verwaltung ins Gespräch kommen.
„Auch wenn Baustellen nur zeitlich begrenzt Probleme verursachen, können insbesondere dort gefährliche oder anderweitig ungünstige Situationen entstehen. Gerade für Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen kann es sehr gefährlich sein, wenn z. B. nur ein 1 Meter breiter gemeinsamer Weg für Fuß- und Radverkehr freigehalten wird, anstatt z. B. den Radverkehr auf der Fahrbahn zu führen“, sagt Jonas Korn vom VCD Elbe-Heide.
Der VCD Elbe Heide versucht über politische Gremien und Kommunikation mit der Verwaltung kurz- und mittelfristige Lösungen für eine insgesamt bessere Verkehrsführung im Bereich von Baustellen zu erreichen. Ohne genaue Vorgaben an die Bauunternehmen sowie Kontrollen und Nachbesserungen geht es dabei aktuell nicht.
Auf der Webseite des VCD Elbe-Heide (vcd.org/elbe-heide) werden Bilder und Beschreibungen zu Baustellen gesammelt. Die Organisation freut sich über Unterstützung aus der Bevölkerung, die entsprechend ungünstig ausgewiesene Baustellen entdecken und diese an die Verwaltung und den VCD melden. Das geht mittels folgendem Link: kurzlinks.de/l6d6
Bilder: https://niedersachsen.vcd.org/der-vcd-in-niedersachsen/elbe-heide/baustellen