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Europäische Mobilitätswoche – VCD fordert niedersachsenweiten Sozialbonus beim Deutschlandticket

Hannover, 18.09.2026

Alljährlich vom 16.09.-22.09. findet auch dieses Jahr wieder die Europäische Mobilitätswoche der Europäischen Kommission statt. Diese dient dazu, den Bürgerinnen und Bürgern ganz praktisch nachhaltige Mobilität vor Ort nahezubringen. Auch der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) beteiligt sich daran. Angesichts des diesjährigen Mottos „Mobilität unter den Generationen“ ruft der VCD Landesverband Niedersachsen die Landesregierung auf, einen für ganz Niedersachsen gültigen Sozialbonus zum Deutschlandticket einzuführen.

 

„Mobilität unter den Generationen bedeutet aus unserer Sicht insbesondere, dass jeder Mensch sich eine Fahrt mit dem ÖPNV leisten können muss. Mit der Einführung des Deutschlandtickets wurden hierzu bereits wichtige Schritte in die richtige Richtung gemacht. Dennoch fehlt es angesichts der jährlichen Preissteigerungen, wodurch der Preis des Deutschlandtickets von 63 auf bis zu 66 Euro im Monat steigen könnte, an bezahlbaren Alternativen für Menschen, die sich diesen Preis nicht leisten können. Die Landesregierung muss hier aus unserer Sicht dringend nachsteuern”, so Kay Rabe von Kühlewein, stellvertretender Landesvorsitzender des VCD Niedersachsen.

Ein verbilligtes Deutschlandticket gibt es aktuell nur für Auszubildende und Freiwilligendienstleistende in Niedersachsen. Bereits im Jahr 2025 hatte z.B. der Paritätische Wohlfahrtsverband für Niedersachsen die Einführung eines „Deutschlandticket Sozial“ in Höhe von 25 Euro im Monat für Beziehende von Bürgergeld, Wohngeld, Kinderzuschlag, Sozialhilfe, Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung sowie Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz gefordert. Der VCD Niedersachsen schließt sich dieser Forderung grundsätzlich an, fordert aber den Kreis der Vergünstigten noch zu erweitern.

„Auch Schülerinnen und Schüler sowie Rentnerinnen und Rentner, welche noch bzw. kein Auto mehr fahren können, verdienen es, für möglichst kleines Geld von A nach B zu kommen. Mobilität kann und darf nicht am Geldbeutel scheitern. Finanzieren ließe sich dies z.B. ähnlich wie beim Semesterticket über eine Umlage auf alle anderen regulären Deutschlandtickets als Solidaritätsabgabe oder über das Umschichten von Regionalisierungsmitteln. Gerade in Zeiten, in denen die Preise immer teurer werden, ist es wichtig, dass die Landesregierung beim Thema Mobilität jetzt Initiative zeigt“, so Rabe von Kühlewein abschließend.

Alle Aktionen der VCD-Gliederungen in Niedersachsen zur Europäischen Mobilitätswoche finden sie unter niedersachsen.vcd.org.

Nachfragen:

Kay Rabe von Kühlewein 0151 72663259
VCD Landesverband Niedersachsen
nds@vcd.org 
www.vcd-niedersachsen.de

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