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Hannover, 21.05.2026
Am gestrigen Mittwoch fand im Bundestag eine Regierungsbefragung mit Vizekanzler Lars Klingbeil statt. Auf die Frage, wie er dafür sorgen wolle, dass die geplante Neubaustrecke zwischen Hamburg und Hannover vorankomme, reagierte Klingbeil mit Ablehnung und behauptete, die Strecke habe keinen Nutzen für die Menschen vor Ort.
Der VCD zeigt sich über diese Aussage empört und fordert vom Vizekanzler, die jetzt anstehende parlamentarische Befassung im Bundestag nicht zu blockieren.
„Mit seiner bahnfeindlichen Politik schadet Lars Klingbeil dem Wirtschaftsstandort Deutschland. Ohne eine leistungsfähige Bahninfrastruktur wird der Korridor Hamburg – Hannover auch weiter störungs- und verspätungsanfällig bleiben. Die Folgekosten dieser Blockade betragen schon heute aufgrund von unpünktlichen Verkehren einen zweistelligen Millionenbetrag. Als Finanzminister muss Lars Klingbeil endlich die Bedeutung der Strecke für Deutschland und Europa erkennen, statt weiter Politik für ein paar Bürgerinitiativen in der Nordheide zu machen.“ kritisiert Kay Rabe von Kühlewein, stv. Landesvorsitzender des VCD Niedersachsen.
Hans-Christian Friedrichs, Vorsitzender des VCD Niedersachsen ergänzt: „Auch seinem Wahlkreis tut sich Herr Klingbeil mit diesen Aussagen keinen Gefallen. Selbst in Bayern hat man mittlerweile erkannt, dass Neubaustrecken mit neuen Halten im Regionalverkehr ganze Regionen neu an die Schiene anbinden können. Obwohl es in seiner Verantwortung wäre, sich für eine bessere Erschließung seines Wahlkreises einzusetzen, redet Herr Klingbeil das Projekt mit Fantasiezahlen lieber klein. In der jetzt laufenden parlamentarischen Befassung ist keine Zeit mehr für solche Blockaden. Herrn Klingbeils primäre Aufgabe muss es jetzt sein, das Geld für die geplante Strecke bereitzustellen.“
Nachfragen:
Kay Rabe von Kühlewein 0151 72663259
Hans-Christian Friedrichs 0160 5541402
VCD Landesverband Niedersachsen
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