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Landesverband Niedersachsen

A 20 nie - Fridays for Future und VCD rufen zu Großdemo in Oldenburg am 14. März auf

Oldenburg, 03.03.2026

Für den 14. März rufen Fridays for Future, der VCD Landesverband Niedersachsen sowie der BUND Niedersachsen mit einem großen Bündnis zu einer Zentraldemo um 14 Uhr auf dem Schlossplatz Oldenburg gegen die A20 auf. Die Veranstalter*innen fordern die politischen Entscheidungsträger auf, den Bau der A20 zu stoppen.

 

Es handelt sich um das umwelt- und klimaschädlichste Autobahnprojekt Deutschlands. Wissenschaftlich erwiesen ist, dass der Aus- und Neubau von Autobahnen durch zusätzlichen Straßenverkehr sowie den Bau, Unterhalt und Betrieb der Verkehrsinfrastruktur, relevante Mengen zusätzlicher CO2-Emissionen verursacht. Mehr als die Hälfte der geplanten Strecke der A20 führt zudem über wertvolle Moorböden.

"Die A20 ist mit ihren potenziellen Milliardenschäden für Klima und Umwelt vollkommen aus der Zeit gefallen. Statt mit klimaschädlichen Monsterautobahnprojekten unsere Zukunft zuzubetonieren, sollte die Bundesregierung endlich in Bahn, ÖPNV und Radwege investieren!", kritisiert Sarah Trudewind von Fridays for Future Oldenburg. 

Die Baukosten belaufen sich nach Angaben der Bundesregierung mittlerweile auf 8,5 Milliarden Euro. Ungeachtet dessen hat die Bundesregierung eine Baufreigabe für die Abschnitte der geplanten A20 im Ammerland und bei Bad Segeberg erteilt. Dafür sollen Gelder aus dem Haushalt genutzt werden, die dringend für eine klimagerechte Verkehrswende gebraucht werden.

"In Oldenburg sehen wir seit Jahren am Beispiel der Huntebrücke, was es bedeutet, wenn Investitionen in die klimafreundliche Schiene unterbleiben. Am 14. März machen wir daher klar, dass der Bau der A20 eine Investitionsbremse für eine klimafreundliche Zukunft darstellt und gestoppt werden muss!", so Kay Rabe von Kühlewein, Landesvorstand beim VCD Landesverband Niedersachsen.

Die Demo startet am 14. März um 14.00 Uhr auf dem Schlossplatz in Oldenburg. Geplant sind Reden von Fridays for Future, VCD, dem BUND Niedersachsen sowie der Initiative A20-nie. Danach zieht die Demo zu Fuß über die Huntestraße, Stau, Güterstraße, Moslestraße, Heiligengeistwall und Theaterwall und endet wieder am Schlossplatz. Dort schließt die Demo mit einem Poetry-Slam sowie einem Auftritt der Band "Gute Katze böse Katze". 

Aus dem Ammerland gibt es Zubringerdemos mit dem Fahrrad aus Rastede (12:45 Uhr, Marktplatz) , Wiefelstede (12:30 Uhr, Rathaus), Westerstede (11 Uhr, ZOB), Bad Zwischenahn (12 Uhr, ZOB) und Edewecht (12 Uhr, Rathaus). Es werden auch Teilnehmende aus Kiel,  Bremen, Osnabrück und Hannover erwartet.

Wir laden alle Pressevertreter*innen herzlich ein und freuen uns auf zahlreiche Berichte. Gerne stehen unsere Pressesprecher auch jederzeit für Interviews und Fragen bereit.

Nachfragen:

Kay Rabe von Kühlewein, VCD Landesverband Niedersachsen, 015172663259

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