Wolfsburg, Radverkehr
Wolfsburg

Stellungnahme von ADFC und VCD zum Ausbau des Radweges an der Braunschweiger Straße

Der Allgemeiner Deutsche Fahrrad-Club (ADFC), Kreisverband Wolfsburg und der Verkehrsclub Deutschland (VCD), Kreisverband Wolfsburg begrüßen die Vorlage der Stadtverwaltung zur Grunderneuerung und zum Ausbau der beidseitigen Radwege an der Braunschweiger Straße. Radverkehrsförderung ist ein wichtiger Baustein zur Reduzierung des CO2 Ausstoßes im Verkehrssektor und um den städtischen Verkehr klimafreundlicher zu gestalten, wie die Stadt Wolfsburg es sich vorgenommen hat (Klimaschutzteilkonzept „Klimafreundliche Mobilität“, “Masterplan 100 % Klimaschutz"). Auch wird durch diese Maßnahme das vom Rat beschlossene Hauptroutennetz für den Radverkehr mit den dort festgesetzten Qualitätsstandards weiter umgesetzt.

„Die Erneuerung ist kein Ausbau ‘Radweg mit Goldkante’ sondern setzt nur die heutigen gesetzlich vorgeschriebenen Radverkehrstandards um“ (StVO mit der Verwaltungsvorschrift und den technischen Regelwerken z. B. Empfehlung für Radverkehrsanlagen), erläutert ADFC Vorstandsmitglied Dagmar Schaumburg. „Außerdem verlangt der Fördergeber (Förderanteil immerhin 75%) die Einhaltung der Standards aus den o. g. Regelwerke“, ergänzt Jens Kunstmann vom Vorstand VCD.

Der ADFC und der VCD wünschen sich von der Verwaltung nicht nur einen Umbau auf der Strecke, sondern auch einen konsequenten fahrradgerechten Umbau der Einmündungen „Burgwall“ und „Rabenbergstraße“ mit dem Rückbau der heutigen „freien“ Rechtsein- bzw. Abbiegespuren.

Weiterhin ist eine Fortsetzung des Ausbaues einer Radverkehrsanlage Richtung Norden über die Kreuzung Heinrich-Heine-Straße zur Schillerstraße, dem Robert-Koch-Platz bis zum Hauptbahnhof notwendig, um endlich die langgeforderte Fahrradmagistrale „Nord-Süd“ umzusetzen und damit den angestrebten Verkehrsmix von 25% Radverkehr in der Innenstadt (Leitbild Radverkehr) zu ermöglichen. 

„Dass die Verwaltung „Radwegebau“ kann, habe sie beim Ausbau des Radweges an der Nordsteimker Straße und an der Grauhorststraße (=Referenz!) bewiesen,“ loben die Verbände.

Zum Thema Beleuchtung: Der ADFC und der VCD halten eine moderne energetische und naturschutzgerechte Beleuchtungsanlage nur im Abschnitt von Innenstadt bis zur Einmündung Burgwall für erforderlich. Danach sollte nur noch eine „intelligente“ adaptive Beleuchtungsanlage für die Geh- und Radwege hergestellt werden, wie die Verwaltung es schon im Bereich der Brücke Detmerode realisiert hat. 

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